Ribi
Status: Sucht ein Zuhause
Meine Geschichte
Ribi befindet sich auf einer Pflegestelle in 67591 Offstein und freut sich auf ein Kennenlernen mit euch!
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Alles schien auf ein Happy End für unsere Ribi hinzudeuten. Mit gerade vier Monaten durfte sie das erste Mal ein kuscheliges Zuhause von innen sehen und wir alle hatten natürlich die Hoffnung, dass dies nur der Anfang einer wunderbaren Erfolgsgeschichte werden würde. Doch leider hat es nicht sollen sein. Nur zwei Wochen nach ihrem Einzug erklärte ihre neue Familie das „Projekt Ribi“ bereits für gescheitert. Es harmoniere nicht zwischen der kleinen Ribi und den bereits vorhandenen Hunden. Wir können die Entscheidung der Adoptanten nach so kurzer Zeit nicht verstehen, aber wir müssen sie natürlich akzeptieren. Also versuchen wir erneut, ein liebevolles Zuhause für unsere Ribi zu finden – diesmal aber bitte für immer!
Bei Ribi handelt es sich um ein Welpenmädchen, das in ihrem vorigen Leben nichts kennenlernen durfte. Sie ist im Tierheim auf die Welt gekommen und hat dort eine Parvo-Erkrankung überstanden. Das gemeinsame Leben im Haus war ihr bis vor kurzem noch völlig fremd. Natürlich sind weder die Eingewöhnung im neuen Heim noch die Erziehung innerhalb von zwei Wochen abgeschlossen. Hier ist Ribi nicht an sich selbst sondern an einer unrealistischen Erwartungshaltung gescheitert.
Dabei kann Ribi für ihr zartes Alter schon richtig viel. Ihre Adoptanten beschreiben Ribi als freundlich und aufgeschlossen – sowohl Menschen als auch Hunden gegenüber. Sie ist stubenrein und läuft auch schon recht schön an der Leine. Sie beherrscht erste Grundkommandos wie „Sitz“ und hört draußen auf den Rückruf. Sie hat sich als prima Bürobegleitung erwiesen und bleibt dort brav auf ihrer Decke liegen. Auch das Autofahren bereitet ihr in einer Box keinerlei Probleme.
Alles in Allem scheint sie sehr lernwillig zu sein, wenn man bedenkt, was sie in der Kürze der Zeit schon alles gelernt hat. Aber natürlich braucht Ribi konsequente Menschen, die ihre weitere Erziehung sanft aber beherzt angehen und sich nicht von ihrem goldigen Aussehen einwickeln lassen.
Wie bereits in ihrem ursprünglichen Vermittlungstext erwähnt, handelt es sich bei Ribi um einen Foxterrier-Mischling. Wer es schon einmal mit einem Terrier zu hatte, wird wissen, dass sie üblicherweise eine ordentliche Portion Jagdtrieb, Energie und Eigensinn mitbringen. Die eine oder andere rassetypische Eigenschaft wird sicherlich auch in Ribi schlummern. Daher – und weil Ribi nun schon einmal erlebt hat, wie es ist, schuldlos an der Erwartungshaltung von Menschen zu scheitern – wünschen wir uns für sie unbedingt hundeerfahrene Menschen, die wissen, was es bedeutet, sich für einen jungen Terriermischling zu entscheiden. Menschen, die gewillt sind, sich mit Geduld und Liebe Ribis weiterer Erziehung zu widmen.
Bei allem, was sie schon in sehr kurzer Zeit gelernt hat, gibt es natürlich so einiges, was sie noch nicht kann. So muss ihr beispielsweise langsam und behutsam beigebracht werden, alleine zu bleiben. Ein junger Hund wie Ribi ist natürlich auch noch häufig etwas ungestüm und ungeduldig. Hier muss sie noch lernen, sich auch mal zurückzunehmen, abzuwarten, bis sie an der Reihe ist, und einfach mal vernünftig zur Ruhe zu kommen. All das ist sicherlich nicht über Nacht erlernt, aber dies von ihr zu erwarten, wäre auch unfair. Hier braucht sie Menschen, die Freude daran haben, mit ihr gemeinsam zu trainieren und mit ihr zu einem unschlagbaren Mensch-Hund-Team zusammenzuwachsen. Trotz ihres terriertypischen Temperaments zeigt sie sich zu Beginn manchmal etwas schüchtern. Daher sind Menschen gefragt, die ihr mit viel Einfühlungsvermögen Sicherheit vermitteln und ihr ohne Druck, dafür aber mit liebevoller Konsequenz, das Hunde-1×1 beibringen und festigen.
Sie darf zu einem anderen Hund ziehen, sofern dieser souverän genug ist, sich nicht von einem aufmüpfigen Hundemädchen aus der Ruhe bringen zu lassen. Ansonsten wird Ribi gerne als Einzelhund vermittelt.
Grundsätzlich wünschen wir uns für Ribi ein aktives aber eher ruhiges Zuhause, in dem sie in ihrem Tempo ankommen darf und nicht direkt überfordert wird. Daher sollten im Haushalt lebende Kinder auch unbedingt schon älter (mindestens 12 Jahre) sein und Rücksicht auf die Bedürfnisse eines jungen Hundes wie Ribi nehmen können.
Wo sind die Menschen, die Ribi endlich die faire Chance geben, zu zeigen, was für eine Traumhündin in ihr steckt?
Ribi reist geimpft, mit Identifikationschip und EU-Heimtierpass.
Entsprechend ihres Alters ist Ribi noch nicht kastriert.
Alle unsere Hunde erhalten ein Sicherheitsgeschirr bei Ausreise.
Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass alle unsere Tierschutzhunde, von deren Vorgeschichte wir oftmals wenig oder gar nichts wissen, direkt aus den Auffangstationen zu ihren Familien vermittelt werden. Vor allem in der Anfangszeit benötigen sie daher viel Zeit und Geduld. Die Tiere sind in der Regel nicht stubenrein, können nicht an der Leine gehen und kennen keine Kommandos. Darüber hinaus sind sie anfangs manchmal scheu oder schreckhaft.
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