Joschi
Meine Geschichte
Joschi ist auf einer Pflegestelle in 72762 Reutlingen und freut sich auf ein Kennenlernen mit euch
Eigentlich schien Joschi (vormals Marlin) sein Glück schon gefunden zu haben. Ende März 2024, mit etwa 5 Monaten, durfte er in sein neues Zuhause hier in Deutschland ziehen. Ende gut, alles gut? Leider nicht. Statt Für-Immer-Zuhause wurde es nur eine weitere Zwischenstation in Joschis noch kurzem Hundeleben. Bereits nach kurzer Zeit zeigte sich, dass man sich das Leben mit Hund dann doch etwas anders vorgestellt hatte
Nach einigen Monaten wurde sich dann leider endgültig gegen Joschi entschieden. Wieder einmal musste sich der hübsche einjährige Rüde von seinem Zuhause und seinen Bezugspersonen verabschieden. Warum Joschi nun wieder auf einer Pflegestelle sitzt und auf sein finales Happy End hofft? Er soll zu viel Arbeit gemacht haben und nicht zur Ruhe kommen.
Beides deckt sich nicht mit den Beobachtungen seiner jetzigen Pflegestelle. Natürlich hinterlässt ein Hund hier und da mal einen Pfotenabdruck. Auch Hundehaare gehören zum Alltag dazu. Hierauf sollten Interessenten eingestellt sein. Genauso wie darauf, dass es sich bei einem Hund um ein Lebewesen handelt, das nicht einfach nur „da“ ist und „funktioniert“. Ein Hund möchte gefördert und gefordert werden. Das gemeinsame Training sollte hierbei allen Beteiligten Freude machen.
Auf der Pflegestelle zeigt sich Joschi jedenfalls als ein lieber und verspielter Junghund, der zwar sowohl geistig als auch körperlich ausgelastet werden muss, der dann aber auch ohne Probleme zur Ruhe findet.
Er liebt Futterspiele, bei denen sein Futter versteckt wird und er die Schieber öffnen muss. Wenn er könnte, würde er außerdem mit jedem Hund spielen und den ganzen Tag im Garten herumtoben. Er ist ein aufgeweckter Hund, der sich absolut altersentsprechend verhält.
Joschi ist stubenrein und läuft sehr gut an der Leine. Er bleibt problemlos alleine und beherrscht bereits die Kommandos „Sitz“, „Platz“ und „Rolle“. Die ersten Lektionen des Hunde-1×1 sind damit schon erlernt, aber dennoch empfehlen wir den Besuch einer Hundeschule, denn darüber hinaus wurde mit ihm bislang noch nicht allzu viel trainiert.
Etwaige Kinder sollten mindestens sechs Jahre alt sein und Rücksicht auf Joschis Bedürfnisse nehmen können. Mit Katzen und anderen Hunden zeigt er sich verträglich.
Altersbedingt ist Joschi bislang nur temporär kastriert. Ein Test auf Reisekrankheiten steht zudem noch aus.
Wo sind die Menschen, die Joschi eine faire Chance, Geduld und Liebe entgegenbringen?Joschi verdient es, endlich „ankommen“ zu dürfen. Wer schenkt ihm endlich sein lang ersehntes Zuhause auf Lebenszeit und gibt ihn nicht so schnell wieder auf?
Ursprünglicher Vermittlungstext:
Gemeinsam mit seiner Mutter und seinen vier Schwestern ist der süße Marlin bislang in einem komplett zugemüllten Verschlag aufgewachsen. Da die Zustände nicht tragbar waren, ist der örtliche Tierarzt eingeschritten und hat die fünf Welpen mit zu sich genommen. Während die Mutter – eine Bichon-Frisé-Hündin – zurückbleiben musste, da die Besitzer sie nicht freigeben wollten, dürfen sich Marlin und seine Schwestern nun vorübergehend bei dem Tierarzt erholen. Da sie dort aber nur noch wenige Tage bleiben können, suchen wir händeringend ein Zuhause für die Welpen. Sonst droht ihnen das bitterkalte, nasse Tierheim.
Marlin und seine Schwestern sind allesamt offene und verschmuste Welpen, die freundlich auf Menschen zugehen und ihre Nähe suchen. Mit Katzen verstehen sie sich gut. Besonders auffällig ist das vergleichsweise ruhige Verhalten der putzigen Welpengruppe.
Marlin wird als noch besonders tapselig und tollpatschig beschrieben.
Wir wünschen uns für Marlin ein kuscheliges und liebevolles Zuhause, in dem er in aller Ruhe und Geborgenheit aufwachsen darf. Gerne kann Marlin auch bei Anfängern oder bei einer Familie mit (bereits standfesten) Kindern einziehen. Bei einer Vermittlung an Hundeanfänger setzen wir den Besuch einer Hundeschule voraus. Aktuell befindet sich Marlin noch im Wachstum; wie groß er einmal werden wird, können wir nicht mit endgültiger Sicherheit sagen. Bei seiner Mutter handelt es sich als Bichon Frisé um einen eher kleinen Hund. Der Vater ist unbekannt.
Marlin steht natürlich noch ganz am Anfang seines Hundelebens und muss das Hunde-1×1 erst noch lernen. Er braucht gerade zu Beginn viel Einfühlungsvermögen und Geduld, da er in seinem kurzen Hundeleben noch nicht viel kennenlernen durfte. Die Pflegestelle versucht, Marlin und seine Schwestern stetig an neue Situationen heranzuführen, aber natürlich sind die Möglichkeiten dazu in dem kurzen Zeitraum eher begrenzt, weshalb wir hoffen, dass er an geduldige Menschen gerät, die sich an jedem Fortschritt erfreuen und verstehen, dass junge Hunde Zeit, Fingerspitzengefühl und liebevolle Konsequenz brauchen. Die Hundeerziehung ist ein Marathon und kein Sprint – aber wir sind uns sicher, dass Marlin das Durchhaltevermögen doppelt und dreifach zurückzahlen wird.
Wer gibt Marlin eine faire Chance und schenkt ihm sein so ersehntes Für-Immer-Zuhause?
Marlin reist geimpft, mit Identifikationschip und EU-Heimtierpass.
Altersgemäß ist Marlin noch nicht kastriert.
Alle unsere Hunde erhalten ein Sicherheitsgeschirr bei Ausreise.
Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass alle unsere Tierschutzhunde, von deren Vorgeschichte wir oftmals wenig oder gar nichts wissen, direkt aus den Auffangstationen zu ihren Familien vermittelt werden. Vor allem in der Anfangszeit benötigen sie daher viel Zeit und Geduld. Die Tiere sind in der Regel nicht stubenrein, können nicht an der Leine gehen und kennen keine Kommandos. Darüber hinaus sind sie anfangs manchmal scheu oder schreckhaft.