Kastrationsprojekt


Eine Delegation des Reutlinger Tierschutzvereins Paradies für Tiere e. V. hat sich jüngst in die ungarische Kreisstadt Kunhegyes aufgemacht, um auf Einladung des dortigen Bürgermeisters Andras Szabo ein gemeinsames Aktionsprogramm zu verabschieden.

Das Kastrationsprojekt Kunhegyes sieht vor, dortigen Hundehaltern anzubieten, ihre Tiere unentgeltlich kastrieren zu lassen. „Das ist ein echter Meilenstein in unserer Vereinsgeschichte“, so Iris Tzamalidis, die 1. Vorsitzende von Paradies für Tiere e.V., „weil wir jetzt nicht nur durch Vermittlung notleidender Hunde nach Deutschland etwas tun können, sondern direkt vor Ort an einer ganz entscheidenden Wurzel des Übels ansetzen.“

Gemeint ist hier die unkontrollierte Vermehrung streunender Hunde, die in Ungarn – verursacht durch nachlässige Haltung und unkontrolliertes Aussetzen ehemaliger Hofhunde – an der Tagesordnung ist.

Unabhängig vom Geschlecht des Hundes wird der ortsansässige Tierarzt die Fellnasen für € 50 pro Hund kastrieren. Bürgermeister Szabo hat einen zusätzlichen Beitrag von € 2 pro Tier zugesagt, mit dem wir die medizinische Nachsorge sicherstellen können. Kunhegyes ist eine Kleinstadt inmitten baumarmer Steppe (Puszta), mit einer verarmten Bevölkerung. Der Beitrag von € 2 mag uns gering erscheinen, zeigt aber, wie wichtig es dem Bürgermeister einer chronisch klammen Gemeinde ist, die Situation der Hunde vor Ort nachhaltig zu verbessern.

Bitte helfen Sie uns den endlosen Kreislauf zu durchbrechen. Wenn jedes Mitglied unserer drei Facebook-Gruppen nur 1 € spenden würde, könnten wir 130 Hunde kastrieren lassen!

Unser Ziel: € 2.500 für 50 Fellnasen

Gemeinsam für eine bessere Zukunft. Wir freuen uns über Ihre Spende, ganz gleich wieviel Sie beitragen möchten. Dankeschön!

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