Vom Grauen ins Glück


So kann man die Reise von Goro zusammenfassen – vom Grauen ins Glück. Goro, der große Slowake ist dem Tod von der Schippe gesprungen. Sein Schicksal hat uns sehr betroffen gemacht und den Reaktionen nach zu urteilen, erging es anderen genauso.

Tierquäler versuchten Goro die Kehle durchzuschneiden und überließen ihn mit unzähligen tiefen Schnittwunden seinem Schicksal. Zum Glück wurde er von Tierschützern gefunden und in eine Tierklinik gebracht. Danach lebte er im Tierheim Kežmarok, wo seine äußerlichen Wunden verheilen konnten. Doch das Leben auf der Station stresste ihn, Goro gab sich auf und verweigerte die Nahrungsaufnahme. Nach intensiver Suche fand sich eine Pflegestelle und der weiße Riese durfte nach Deutschland reisen.

Laut Pflegefrauchen Vanessa entwickelt sich der Rüde prächtig und bringt sie jeden Tag auf das Neue zum Lachen.

„Goro hat so viel Lebensfreude und ist ein großer Knuddelbär. Er liebt meinen anderen Hund und ich bin der Meinung, Goro braucht einen Ersthund, der ihn im Alltag unterstützt. Sobald Goro alleine ist bekommt er Panik, übergibt sich und uriniert ins Haus. Bleiben beide Hunde zu Hause, gibt es keine Probleme.“

Goro liebt es mit im Bett zu schlafen oder auf dem Sofa zu kuscheln und fernzusehen. Ganz wichtig sind ihm Streicheleinheiten, er sucht die Nähe und physischen Kontakt. Er liebt es auch durch die Wohnung zu rennen und mit seinem Hundkumpel fangen zu spielen. Goro ist total kinderlieb, Katzen beäugt er skeptisch, Schafe findet er unheimlich und vor Pferden hat er Angst. Leider hat er einmal ein Huhn erwischt und getötet, d.h. er hat durchaus Jagdtrieb. Allerdings alles im Bereich des händelbaren. Goro lässt sich gut führen und ist – laut Pflegefrauchen – wirklich ein Traum von einem Hund.

Gesundheitlich geht es ihm soweit gut, allerdings leidet Goro unter stark tränenden Augen. Er ist in Behandlung und innerhalb der nächsten Wochen wird entschieden, ob er operiert werden muss.

Pflegefrauchen Vanessa ist ganz stolz auf Goro!

„Alles in allem liebt er andere Hunde und Menschen und sucht beim Spazierengehen den Kontakt. Fahrräder und Roller sind ihm eher nicht geheuer. Dafür liebt er Autofahren. Ich denke, er braucht einen selbstbewussten Leithund neben sich, viel Verständnis und die liebevolle Führung seines Menschen. Goro ist ein ganz toller Hund und ich freue mich, dass ich ihn in Pflege habe.“

Vielen Dank, liebe Vanessa, dass Du Goro hilfst, auf seinem langen Weg vom Grauen ins Glück. Wir freuen uns, dass es ihm viel besser geht und sind sicher, dass das Licht am Ende des Tunnels für ihn zu sehen ist. Goro, wir versprechen Dir, ein schönes Zuhause für Dich zu finden.

Großes Indianerehrenwort!