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Fahrt nach Ungarn vom 31.01.2016 bis 06.02.2016


Los gings am Sonntag, den 31.01.2016 unser Ziel:

Kunhegyes
Anette, ich und meine Hundebande starteten morgens um vier und fuhren in den Tag. Der erste Stopp war zum Kaffee und Spenden einladen bei Sigrid Rexin in München die überwältigend fleissig für uns gesammelt hat….an dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an Dich Sigrid!
Weiter ging die Fahrt und der nächste Stopp war in Tordaszoo bei Krisztina, ebenfalls auf einen kurzen Kaffee, Spenden für Krisztina aus- und Spenden für Mesi einladen.
Um 20:00 Uhr am Abend kamen wir in unserer Unterkunft an. Das Puszta Eldorado, geführt von einem Holländischen Ehepaar, welches der stressigen und belastenden Arbeitswelt entflohen ist und „Am Ende der Welt“ ein Stück Land gekauft hat um dort für Urlauber ein kleines Paradies zu zaubern.

Puszta Eldorado

Wir waren die Einzigen, denn die Jahreszeit ist nicht unbedingt die Beste für einen Urlaub in Ungarn, bezogen unseren kleinen Bungalow und gingen auf einen Tee zu George und Hellen!
Am Montag statteten wir einen ersten Besuch in der Station in Kunhegyes ab, luden die Spenden aus und besuchten die Hunde. Wir sind immer wieder angetan von den wundervollen Geschöpfen die wir vorfinden. Hanna und ihre Kinder die ihr so gar nicht ähnlich sind, Figaro, Elza, Donald, Melinda , Medall eine wundervolle Hündin….und viele mehr.
Als wir in Kunhegyes waren, lebten 22 Hunde in der Station. Diese ist überschaubar und gut zu händeln, leider ist der Ort nicht der optimale. Die Station liegt auf der einen Seite neben der städtischen Mülldeponie und auf der anderen Seite ist ein Fluss voll mit vielen Pflanzen und auch Müll. Es besteht keine Möglichkeit die Station zu vergrößern.
Aber in den Tagen vor Ort haben wir fest gestellt, dass es die Hunde in der Station besser haben als die Hunde die um die Häuser in Kunhegyes leben!

Am Montag Abend kamen unsere Fotografen an, die in Kunhegyes und auch in Tordaszoo alle Hunde fotografieren möchten, an.
Dienstag: um 10:00 Uhr hatten wir unseren Termin beim Bürgermeister, Andreas Sabo????. Wir sprachen das Thema Kastrationsaktion an. Und er war sofort bereit, das die Gemeinde 2€ pro Hund dazu gibt. Wir einigten uns auf 50 Hunde im Frühjahr und 50 Hunde im Herbst. Für eine Gemeinde wie Kunhegyes ist dies eine großartige Geste….denn in Ungarn haben die Hunde 2 Funktionen: Alarm wenn Besuch kommt und Alarm wenn Diebe kommen! Sie leben in den Gärten um die Häuser an einer 1 Meter Kette oder in Käfigen nicht in Zwingern….man kann es kaum mit ansehen!

Außerdem versprach uns der Bürgermeister einen anderen Ort für unser Tierheim….Er wollte und ein Haus weit außerhalb zur Verfügung stellen, dies erschien aber unserer Partnerin Mesi nicht passend.
Nach dem Termin beim Bürgermeister der sich übrigens nach wie vor freuen würde wenn sich eine deutsche Partnerstadt für Kunhegyes finden würde.
wir uns mit dem Tierarzt dr. Vörös . Gott sei Dank gibt es nun in Kunhegyes einen Tierarzt der auch bereit ist in unsere Station zu kommen, die Hunde zu untersuchen und zu behandeln und auch zu kastrieren. Mit ihm besprachen wir auch die Kastrationsaktion.und Herr Dr. Vörös war mit einem pauschalen Preis von 50€ für einen Hund – wir sind sehr glücklich über diesen Riesenschritt!!

Am Mittwoch führten wir die Stationshunde in Kuhegyes aus, scherten und bürsteten sie und unsere Fotografen machten super Aufnahmen von den Schützlingen. Auch dieser Tag ging erfolgreich zu Ende und wir
waren positiv gestimmt ….

Parallel zu unserem Besuch in Kunhegyes waren unsere fleissigen schwäbischen Dachdecker bei Krisztina Fedak in Tordaszoo und deckten das Stalldach neu! Es schien als ob sie am Samstag bereits nach 6 Tagen Arbeit fertig wären und wir wollten doch diese großartige Leistung gemeinsam feiern also machten wir uns am Donnerstag auf den Weg nach Tordaszoo um mit den Dachdeckern und Krisztina zu feiern ;-)) Auf dem Weg machten wir einen Stop bei Gizi unserer privaten Pflegestelle wo derzeit Viola, Flora, Goofy, Maggie und Bessie sind…..

Dann besuchten wir die Swiss Ranch, ein Resohzialisierungszentrum für Traumatisierte Hunde und nicht verträgliche Hunde. Wir konnten einen Platz für eine Hündin aus der Station in Cegled…Vexie und für unsere Sonja gewinnen. Beide sind mitlerweile dort und entwickeln sich sehr gut!

Am Freitag machten wir eine Runde durch die Hunde Bande bei Krisztina…..wir lernten Luke kennen, ein toller Kerl, der schon sooo lange auf sein Zuhause wartet…
Wir trafen neue Hunde die Krisztina einige Tage vorher aus der Tötung von Karcag holte…führten Nick spazieren und versprachen ihm, uns einzusetzen für eine Pflegefamilie für ihn die ihm hilft, seine Traumas zu bewältigen und Ruhe zu finden.
So langsam ging es daran die Hunde die wir mit nach Deutschland nehmen einzuladen und los zu fahren.

Mit auf die Reise durften: Amy, Hellen, Clyde, Belmondo, Life, MInnie und Mogli. Die Heimreise verlief ruhig und ohne Zwischenfälle und wir sind sehr glücklich über das Ergebnis unserer Reise.