Clara unsere neue Hüterin der Verlorenen Seelen


Wir freuen uns sehr, hier unsere neue„Hüterin der verlorenen Seelen“, Clara Spieß, vorstellen zu dürfen.

Clara wird ab dem 15.08.2018 für 1 Jahr nach Ungarn ziehen und dort die Nachfolge von Selina antreten.
Selina hat im Rahmen des Projekts „Hüter der verlorenen Seelen“, während ihres einjährigen Aufenthaltes in Ungarn, unsere Notpflegestelle für Welpen und Junghunde dort angefangen aufzubauen. Umso mehr freut es uns natürlich jetzt, dass wir mit Claras Hilfe dieses Projekt für ein weiteres Jahr fortführen können. Mit einer weiteren „eigenen“ Hüterin planen wir nun, das Projekt weiter voran zu treiben und im Rahmen von Kooperationen eng mit der Arbeit der Tierschützer vor Ort zu verknüpfen. Welpen, welche im großen Tierheim aufgrund von Infektionen keine Überlebenschance hätten, sollen in einer eigenen kleinen Station bessere Bedingungen für den Start in ihr Leben erhalten. Sie sollen unbeschwert und umsorgt die ersten Wochen und Monate aufwachsen dürfen und dann Ihre Familien fürs Leben finden. Denn, ohne den besonderen Schutz, würden diese Babies nicht überleben – vor allem im Winter ist die Situation der Welpen dramatisch.

Clara konnte sich bereits, im Rahmen eines Aufenthaltes bei Selina, einen Eindruck von der Arbeit
vor Ort verschaffen.

Der erste Eindruck damals hat Clara geschockt. Die laute Geräuschkulisse, die vielen Fliegen, der Geruch. Der Fakt, dass die Kennel nicht leer werden, denn sobald ein Hund vermittelt ist, kommen drei neue Hunde hinterher. Verendete Tiere am Straßenrand, Welpen, die in ihrer Prägungsphase in einem abgeschotteten Raum aufwachsen sollen. Hunde, die um jede kleine Aufmerksamkeit betteln und glücklich über eine kleine Streicheleinheit sind. Es waren aber auf der anderen Seite genau die Bilder, sowie der unermüdliche Einsatz der Tierschützer vor Ort, welche in Clara die Entscheidung reifen ließen, unsere nächste Hüterin der verlorenen Seelen zu werden.

Wir sagen Danke an Clara, dass sie sich dazu entschieden hat, uns 1 Jahr lang in Ungarn zu unterstützen. Ohne Nachfolgerin für Selina wäre das Projekt so nicht fortführbar gewesen und wir hoffen, dass wir auch im nächsten Sommer wieder einen jungen Menschen finden werden, welcher
dann Clara ablösen wird.